Lebt und genießt jeden Tag mit eurem Hund, als wenn es euer letzter wäre…

Lebt und genießt jeden Tag mit eurem Hund, als wenn es euer letzter wäre…

Meine Gedanken und Gefühle zum Thema Tod, Unachtsamkeit und Selbstverständlichkeit

Wie oft bedankt ihr euch (bei wem auch immer!) ganz bewusst, dass eure Tiere gesund sind?

Wie oft erwischt ihr euch dabei, die Gesundheit und das DA SEIN eures Hundes mit all seiner bedingungslosen Liebe als selbstverständlich anzusehen?

Wie oft ist ein Tag vergangen, in dem ihr nicht gekuschelt oder gemeinsam gespielt habt?

Wie oft seid ihr von eurem Hund genervt gewesen, nur weil er wieder irgendetwas nicht gut gemacht hat?

Der Job von meinem Ehemann und mir ist es in erster Linie Hunde zu erziehen und sie artgerecht zu beschäftigen. Doch es gibt noch so viel wichtigere Themen und Dinge, die wir ja nicht aus den Augen verlieren dürfen!

Ich lasse euch heute an meinen Gedanken und Gefühlen teilhaben, da ich euch bewusst machen möchte, wie schnell ein (Hunde)-Leben vorbei sein kann oder wie schnell sich ein „normales“  Leben durch Krankheit verändern kann und ich niemals sagen möchte: Hätte ich mal….


Es geht mir heute hauptsächlich um drei große Themen:

  • Der Umgang mit dem Tod,
  • der Entscheidung des Einschläfern und
  • der Unachtsamkeit und Selbstverständlichkeit bei Gesundheit.

Ich hoffe und wünsche mir, dass ihr nach diesem Blogartikel euren Hund und eure Beziehung aus einem anderen Blickwinkel sehen könnt und euer Verhalten für euren Hund ggf. ändert.

Bagira. Mein Seelenhund, mein Seelenpartner, mein Engel.

Bagira ist am 19.04.2018 drei Jahre alt geworden. Bagira hat durch eine unglückliche Verpaarung des Züchters so einige Gendefekte (Wobbler-Syndrom, Patellaluxationen, OCD) mit in sein Leben gebracht, die uns von Anfang an immer wieder an unsere und auch an seine Grenzen gebracht haben.

Mit 16 Lebenswochen stand die erste große OP an. Wolfgang und ich haben tagelang immer wieder hin und herüberlegt, gefühlt, gedacht, geweint, getobt. Treffen wir die Entscheidung ihn schon als Baby über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen oder nicht???

Wir haben uns immer wieder gefragt, ob das was an OP´s vor ihm und uns liegt, wir nur für unser Ego und unser Herz tun oder ob auch er ein Recht auf Leben hat. Wir Menschen können einfach so über ein Leben bei unseren Tieren entscheiden. Aber wer entscheidet, ob es auch im Sinne des Hundes ist???? Dieser kleine Kerl war trotz seiner körperlichen Einschränkungen immer ein lustiger, lebensfroher Welpe. Er hat sich nie aufgegeben – bis heute nicht. Wer gibt uns das Recht sein Leben einfach so zu beenden?

Wir haben uns damals entschieden mit ihm zusammen den harten Weg zu gehen. Es fühlte sich richtig an. Mein Herz und auch meine Seele haben gesagt: Dieser Hund will leben! Ich kann es euch nicht erklären oder wirklich in die richtigen Worte fassen, doch einschläfern war keine Option.

In den letzten 3,5 Jahren wurde Bagira 7 Mal operiert. Und jedes Mal habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Ich wusste (im Gegensatz zu ihm) was das für uns im Nachgang heißt. Die ersten Tage/Wochen nach der OP 24 Stunden Rund-um-die-Uhr-Betreuung, jeden Tag Verbandswechsel. Wochenlang, in seinem Fall monatelang kurze Leine (4-5 Mal am Tag wenige Minuten), jeden Tag Physio…

Ist das ein Hundeleben werdet ihr euch jetzt fragen?

Natürlich war es auch für ihn eine harte Zeit und trotzdem ist er jeden Morgen wieder mit all seiner bedingungslosen Liebe aufgewacht, aufgestanden und hat mit mir den Tag verbracht.

Er ist kein normaler Hund, der Wandern, lange Spazierengehen oder gar mit anderen Hunden toben möchte. Er ist glücklich und zufrieden wenn er in meiner Nähe sein darf – ohne Animationsprogramm. Wenn ich auch nur mal in den Keller gehe und wieder hoch komme – dann steht er mit leuchtenden Augen vor mir, wackelt mit seinem Po und freut sich, dass ich wieder da bin. Ist das der Beweis, dass eine Einschläferung für ihn das Beste gewesen wäre?


Eng vertraute Lebensgefährten sterben nicht von uns weg,
sondern in uns hinein – die Erinnerung wird bleiben.


Wir Menschen beschäftigen uns nicht sehr gerne mit dem Tod, weder beim Menschen noch bei unseren Hunden/Tieren. Doch ich habe die letzten 3,5 Jahre gelernt, dass mir nichts anderes übrig bleibt als das zu tun! Denn es kann jeden Tag vorbei sein.

Ich habe oben geschrieben, dass er sich nie aufgegeben hat. Das stimmt nicht ganz. Habe ich ihn aufgegeben und nicht mehr an das Gute geglaubt, gab es Momente wo er sich auch aufgegeben hat. Das heißt, unsere Verbundenheit und sein Gespür haben definitiv damit was zu tun, ob ein Hund noch Leben möchte oder nicht. In dem Moment, wo ich wieder stark und stabil bin und an eine Zukunft glaube, hat auch er wieder seinen Lebenswillen gefunden.

Es ist wichtig, dass wir uns mit dem Weg des Sterbens befassen. Es ist wichtig für mich und auch für meinen Hund. Ich möchte für ihn in seinen letzten Stunden (wenn es so weit ist) da sein – mit all meiner Liebe, meiner Achtsamkeit und meinem Herzen.

Beschäftige ich mich nicht im Vornherein mit dem Tod werde ich in diesem Moment nicht für ihn da sein können. Das hört sich jetzt vielleicht so an, als wenn ich das einfach so schaffen würde. Nein. Ich werde wahrscheinlich erst einmal zusammen brechen, doch ich hoffe dass ich mich durch das Auseinandersetzung mit dem Sterben (was ich jetzt seit einigen Jahren immer wieder muss) leichter tue als wenn ich es bis zum Schluss diese Tatsache einfach unter den Teppich kehren würde.

Und dann kam der 02.07.2018. Jamaro, die lustige “alte” Locke hat von einer Sekunde auf die andere sich aus dem Staub gemacht. Sein Tod habe ich bis heute nicht verkraftet und verarbeitet. Er kam unverhofft und plötzlich und ich hatte in 10 Jahren nicht einmal mich mit seinem Tod beschäftigt. Warum auch… Jamaro war immer gesund, munter, lustig und keiner hat ihm sein Alter angesehen. Niemand hatte auf dem Schirm, dass Jamaro der nächste sein wird, der von mir geht. Ich dachte immer, Jamaro überlebt all meine “Kinder” und wird steinalt. Falsch gedacht. Und weg war er. All meine Gedanken und Gefühle zu seinem Tod findet ihr hier.

„So viel Lob wie möglich – so wenig Tadel wie nötig“ Eure Hundeschule im Allgäu – mit Verständnis und Klarheit für den Hund – zu einem erfolgreichen und friedvollen Miteinander!

Die Entscheidung, ob ich Bagira besser gehen lasse oder nicht hat uns 2018 zusätzlich zu Jamaro´s Tod gleich 2mal getroffen. Einmal Ende Mai 2018 und einmal am 23.12.2018.

Die Entscheidungen zu treffen, dass wir ihm weiterhin das Leben schenken fiel uns dieses Jahr aber nicht mehr schwer. Und trotzdem ist so ein Funken Gedanken dabei, ob ich ihm damit einen Gefallen tue. Ich bin aber mittlerweile davon überzeugt, dass er mir ganz genau zeigen wird, wann er nicht mehr will. Und da dies nicht der Fall war, haben wir uns für die OP´s entschieden.

Ende Mai war an einem Vorabend war noch alles (für seine Verhältnisse) in Ordnung. Am nächsten Morgen kann er nicht mehr laufen. Mir hat es wieder einmal die Füße unter dem Boden weg gezogen, weil ich zu diesem Zeitpunkt mit dem schlimmsten rechnen musste und mit mein erster Gedanke war, dass mein Dad mir noch keine Engel-Urne gemacht hatte (so viel zum Thema: mit dem Tod beschäftigen…).

Meine Intuition sagte, da stimmt was nicht. Mein Verstand sagte: was soll denn über Nacht schon groß passiert sein… Und meine Intuition hat mich wie immer (leider) nicht im Stich gelassen.

Ich nehme mir jedes Mal (wenn er nach einer OP) wieder gut auf seinen Beinen im Leben stehen kann vor, dass ich es niemals mehr als selbstverständlich ansehe, dass er normal laufen kann. Das ich jede Minute mit ihm genieße, dass ich nicht nachtragend bin falls er doch mal bockmist baut usw…

Hätte ich es diesmal in den Wochen der „Normalität“ geschafft genau das so umzusetzen, wäre ich an diesem Morgen nicht aus allen Wolken gefallen und schlimmer noch: ich hätte nicht die Schuldgefühle, die Gedanken und Gefühle gehabt, warum hast du die letzten Wochen als so selbstverständlich hingenommen.

Warum hast du nicht jeden Tag mehrmals Quality Time mit ihm genossen? Warum bist du wieder so unachtsam gewesen?

Wer hätte auch gedacht, dass ein Hund sich über Nacht so schwer verletzten kann, dass er eine Woche später operiert werden muss? Ich nicht!

Der Kampf ging wieder von vorne los. Die ersten Tage 24 Stunden Rund-um-die-Uhr-Betreuung, jeden Tag viele Kuscheleinheiten und viele kleine Schritte, damit er wieder auf die Beine kommt. Nach der Spinalanästhesie gestern waren die Hinterläufe noch 10 Stunden nach der OP gelähmt. 2 Tage später kann er mit seinen 50kg auf 3 Beinen wenigstens selbstständig zum Pippi machen humpeln. Und schon wieder will ich gleich mehr.

Warum schreibe ich „wenigstens“ im Vorsatz? Warum kann ich mich nicht von ganzem Herzen über den Fortschritt freuen, dass er heute im Gegensatz zu gestern Fressen möchte, dass er selbstständig Pippi machen geht?

Nun kam der Dezember und wir hatten viele lange Monate bangen und hoffen müssen, da die Heilung mal wieder nicht optimal lief. Und der nächste Kracher kam. Kaum ein Jahr nach dem linken Kreuzbandriss, hat sich das rechte Kreuzband verabschiedet.

Jetzt sind wir aktuell in Woche 3 nach der OP und ich bin voller Hoffnung! Und ich genieße jede Sekunde mit ihm an meiner Seite!

Kuscheln und Quality-Time fürs Gesundwerden

Lange wusste ich nicht, warum ich euch das alles mitteile. Ich reflektiere mich dadurch selber. Ich mache mir selber gerade bewusst wie glücklich und zufrieden ich mit kleinen Schritten sein sollte. Es ist wie ein Aufarbeiten des krassen Gefühlschaos. Diese Angst, nein Panik, dass das Ende naht. Die Angst ihn loszulassen. Diese Angst vor Verlust eines Wesens, was für mich das Leben bedeutet. Was ich so sehr liebe, dass ich mir kein Leben ohne ihn vorstellen kann. Die Angst meinen Seelenhund, mein Engel, gehen lassen zu müssen. Und was macht die Angst wieder mit ihm? Er spürt es – klar und deutlich. Also muss ich mich wieder runterbringen, damit ich ihm eine Unterstützung sein kann. Aber das ist leichter gesagt als getan…

Versuchen es anders zu machen gilt nicht. Denn VERSUCHEN ist zum Scheitern verurteilt. Ich tue es. Ich mache es! Ich werde jeden kleinsten Schritt von Herzen willkommen heißen. Ich werde jede Minute an seiner Seite genießen und ihm das geben was er braucht: Liebe, Nähe und Sicherheit!

Jetzt dreieinhalb Jahre und 7 große OP´s später kann ich aus ganzem Herzen sagen: Ja es war richtig immer wieder aufs Neue ihm die Chance auf Leben zu ermöglichen! Auch ich bin daran über mich hinaus gewachsen. Auch ich habe so viel gelernt. Und ich würde es immer wieder tun.


Hoffnung von Stephanie Moos (www.gedankensindwieflügel.de)

Kann ich dann diese Hoffnung mit Vertrauen gleichsetzen? Hoffnung und Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten, Fertigkeiten, Stärken, die mir mitgegeben wurden, die ich erworben und entwickelt habe, damit ich all das, was das Leben für mich bereit hält, für meine Entwicklung zur Verfügung stellt, meistere, bewältige, wich auch immer. Ist es dann nicht “gleichgültig” – im Sinne von Alles hat gleiche Gültigkeit – zu welchem Ergebnis ich komme, wenn ich mein Bestes tue, wenn ich mit Liebe, Achtung, Wertschätzung mir, anderen und allem gegenüber tue? Woher will ich wissen, was wirklich gut für mich ist, für andere ist?


Er ist mein lebensfrohes großes, schwarzes Baby, ein Kämpfer – der immer wieder neu aufsteht und an den kleinen Dingen des Alltags Freude hat. Wir kommunizieren so fein und ohne Worte miteinander. Ich spüre was er mir sagen möchte und seine Blicke zu mir dringen so durch und durch in mich ein, dass es sich anfühlt wie ein Lichtstrahl der mein Herz und meine Seele erhellt.

Ich werde ihn und mich niemals aufgeben. Es lohnt sich zu kämpfen und ich weiß, dass ich es spüren werde, wenn der Tag X gekommen ist. Bis dahin heißt es jetzt: Komm wieder auf deine wunderbaren 4 Beine Bagira! Du hast so viel in deinem kurzen Leben geschafft und es werden noch viele wunderbare Tage mit dir kommen!

Ich gebe die Hoffnung nicht auf – auch wenn es mir schwer fällt dass 24 Stunden nach der OP, du auf 3 Beinen und noch vielen Rosa Elefanten – so zu sagen! Ich glaube daran und hoffe jetzt für die nächsten Tage und Wochen nur das Beste!

Ich hoffe mein Appell an euch ist angekommen. Nehmt es nicht als selbstverständlich, wenn euer Hund gesund ist. Nehmt es nicht als selbstverständlich, wenn euer Hund euch Zuneigung zeigt. Gebt eurem Hund die Liebe und Achtsamkeit jeden Tag zurück, die er euch tagtäglich immer wieder neu schenkt.

In meinem Blog-Artikel „Und was schenkst du deinem Hund täglich“ habe ich bereits über die Wichtigkeit der Quality Time geschrieben.

Ihr dürft diesen und auch die anderen Blog-Artikel weiter teilen. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass immer mehr Menschen ihren Hunden gegenüber diese Loyalität und Achtsamkeit schenken, die sie verdient haben!

In diesem Sinne, drückt mir eure Vierbeiner

Eure Saskia Katharina

6 Kommentare

  • Ulli Rief gepostet 27. Juni 2018 14:23

    Hallo Saskia, das hast du wunderschön geschrieben😢. Da steckt soooo viel Liebe drin das ist unglaublich!!! Ja man bedankt sich viel zu wenig bei seinen treuen Vierbeinern und alles ist so selbstverständlich. Doch es kann so schnell alles anders sein. Hab ich am eigenen Leib erfahren! Ich werde mich bemühen noch mehr Dankbarkeit zu zeigen. Da geht noch was😊

    • saskiakatharina gepostet 27. Juni 2018 14:41

      Vielen Dank für deine Worte! Sie bedeuten mir sehr sehr viel!!! <3

  • Anette B. gepostet 4. September 2018 14:04

    Liebe Saskia,

    Ich bin ganz zufällig über deinen Blogartikel gestolpert – Ich will ihn fast einen Tagebucheintrag nennen. Beim Lesen spürt man, dass du zu deiner Message wirklich mit Nachdruck stehst: Verbringe keinen Tag an dem du nicht für die Gesundheit deines Gefährten dankbar bist!

    Auch wir wurden im Spätjahr 2017 schmerzlich daran erinnert was es heißt wenn die Gesundheit eines Familienmitgliedes gefährdet ist:
    Lucy hörte nach einem Nachmittagsspaziergang nicht mehr auf zu zittern. Bei einem Telefonat mit meiner Mutter bemerkte ich es beiläufig. Sie bestand mit Nachdruck darauf sie umgehend in Behandlung zu geben. Ein Hundehasser hatte unserem Seelen Hund Rattengift verabreicht.

    Lucy hatte mir zum Frühstück einen Schuh zerlegt. Am Morgen war ich noch sauer auf unseren Hund. Rattengift hätte sie mir am Nachmittag fast genommen…

    Ich nehme Lucys Gesundheit nie wieder für selbstverständlich. Und wir gehen auch nie mehr wütend ins Bett 😉

    Grüß Bagira lieb von uns

    • saskiakatharina gepostet 4. September 2018 14:35

      Liebe Anette,

      Ich danke dir für deine Zeilen!

      Für mich ist es auch 9 Wochen nach seinem Tod unfassbar. Es kann von einer Minute auf die nächste alles vorbei sein – egal ob bei unseren Tieren oder Menschen. Und das sollte man sich jeden Tag wieder ins Gedächtnis holen.

      Alles Liebe für euch und Lucy und viele weitere schöne Momente!

  • Stefanie Weger gepostet 9. Juni 2019 9:48

    Liebe Saskia,

    wie geht es Dir und Bagira zum heutigen Zeitpunkt???
    Ich fand Deine Geschichte, weil ich wohl auf der Suche nach Halt in einer der schwersten Zeiten bin, da ich mich mit Shorty seit Dezember 2018 in der Abschiedsphase befinde. Sie ist eine belgische Schäferhündin und mein Leben😥.
    Jede Bewegung von ihr und jede von mir beobachten wir gegenseitig.
    Ich spüre, dass es zu Ende geht und kann ich trotzdem das Gefühl geben als wäre alles in Ordnung. Aber ich weiß nicht, was mit mir passieren wird, wenn sie ihre Augen für immer schließt, weil ich sie erlösen muss.

    Liebe Grüsse, Stefanie

    • saskiakatharina gepostet 9. Juni 2019 11:01

      Liebe Stefanie, danke für deine berührenden Worte! Nachdem Bagira sich aus heiterem Himmel am 24.12.2018 das rechte Kreuzband gerissen hat und seine patella wieder luxierter ist wurde er am 28.12 zum 6. Mal in 7 Stunden operiert. Wir haben seit dem wieder Höllen wochen hinter uns, 4 Wochen wollte die 25 cm Lange naht nicht zu gehen… nach 8 wochen waren wir bei zwei mal 8 Minuten am Tag laufen, nach 14 Wochen haben wir es jeden Tag auf max 13 Minuten geschafft. Jetzt sind wir bei 30 Minuten. Wochenlang ging es nur mit novalgin Zäpfchen und meine nerven lagen Blank. In 5 tagen bekommt er das komplette Metall wieder raus und ich hoffe, dass wir es dann erst einmal geschafft haben. Ich muss mich trotzdem immer wieder mit seinem Tod beschäftigen weil er einfach eine komplett Baustelle ist und auch dauerhaft seine patella luxiert bleiben wird was seine schwere Arthrose nicht gerade besser macht. Die Angst mein Baby, meine Seele, meinen Schatten irgendwann gehen zu lassen ist und bleibt groß. Ich wünsche dir unendlich viel Liebe und kraft. Du darfst mich sehr gerne auch in facebook kontaktieren. Herzliche grüße Saskia Katharina

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