Ich kauf mir mal eben einen Hund… (1)

Ich kauf mir mal eben einen Hund… (1)

… obwohl mir nicht bewusst ist, wieviel Arbeit, Geld und Zeit damit verbunden ist. Nach dem Motto:  Der Hundetrainer wird´s in 3 bis 4 Stunden schon richten, aber bitte so günstig wie möglich.

Mir ist bewusst, dass ich einigen Menschen mit diesem Blogartikel auf die Füße treten und auch auf viel Unverständnis stoßen werde.

Doch dieses Thema brodelt seit Jahren in mir. Ich habe lange überlegt, ob ich tatsächlich etwas dazu schreibe, doch die tägliche Realität und der Kampf gegen Windmühlen hat mir den letzten Anstoß gegeben.

Ihr werdet einige überspitzte Sätze und Aussagen von mir lesen, nicht um jemanden zu verletzen oder gar zu verurteilen!

Nein, ich möchte sensibilisieren und zum Nachdenken und Reflektieren anregen…

Ich kauf mir mal eben einen Hund …

… und nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass ich wohl den Falschen erwischt habe. Genau den, der Schuhe zum Fressen gern hat, der einfach immer auf den neuen Flokati pinkelt, genau den, der nicht alleine bleibt, der Hund der einfach nicht kapiert was Sitz ist, der bei einem “Hier” nicht zu mir kommt, an der Leine zieht wie ein Ochse und dann auch noch genau den Hund, der aggressiv und dominant ist, weil er mir immer in die Hacken beißt und die Hauskatze jagt.

Na dann muss das wohl der Hundetrainer jetzt richten, ich kann ja nichts dafür …

… doch meistens liegt es mehr daran, dass man sich vorher nicht bewusst war, wieviel Arbeit, Geld und Zeit damit verbunden ist. Nach dem Motto:  Der Hundetrainer wird´s in 3 bis 4 Stunden schon richten, aber bitte so günstig wie möglich.

Wir möchten doch alle das Beste für unsere Tiere!?

Doch wird der Hütehund (Arbeitshund!) gefragt, ob er Bock auf ein langweiliges Leben in einer 2-Zimmer-Wohnung hat ohne jegliche artgerechte Arbeit?

Wird der panische, traumatisierte Auslandshund gefragt, ob er mitten in der Stadt leben möchte und sich dabei wohl fühlt?

Wird der Dobermann, Rottweiler und Co. gefragt, ob er ab sofort seine Genetik vergisst, weil es vielleicht für den Menschen ungemütlich werden könnte?

Der Herdenschutzhund würde auch gerne seinen Job machen. Doch als Dank für Unwissenheit wird er vom Besitzer als „Problemhund“ betitelt und kriegt für sein Verhalten eine aufs Dach.

Wird der Terrier/oder Jagdhund gefragt, ob er sich ein Leben ohne Jagen vorstellen kann? Und gleichzeitig seine Selbstständigkeit aufgibt?

Beispiele aus unserer täglichen Arbeit

1. Ein vermeintliches, perfektes Glück

Junge Familie; Haus ist gebaut, Kind/er sind auf der Welt; Baum ist gepflanzt; die Frau ist meistens zuhause; Mann ist den ganzen Tag arbeiten.

Was fehlt noch zum perfekten Glück? Ein Hund. Nein, nicht irgendein Hund darf es sein, ein Labrador wäre der Traum. Die „Produktbeschreibung“ und Züchter sagen: absoluter Familienhund, sportlich, immer gut gelaunt, verspielt, verträglich mit Fremden sowie mit anderen Hunden und das Beste – äußerst intelligent.

Am Telefon hören wir fast immer ähnliches: tägliches CHAOS. Der Hund stellt den ganzen Tag Blödsinn an, ist noch nicht stubenrein, kann nicht alleine bleiben, zieht wie ein Bekloppter an der Leine, zwickt die Kinder in die Beine und Arme, macht das Kinder-Spielzeug kaputt, klaut Essen, geht über Tisch und Bänke und zu guter Letzt kommt er nicht, wenn man ihn ruft.

Wir nehmen nun einfach mal den Labrador Retriever als Beispielshund, denn dieser schafft es statistisch gesehen in die „Best of“ der Lieblingshunde für eine Familie und gleichzeitig schafft er es immer die gesamte Familie so richtig schön auf Trab zu halten. Natürlich neben den Herdenschutzhunden (Kangal und Co), Hütehunden (Border Collies, Australien Shepherds und Co) und geretteten Auslandshunden….

Zu dem Beispiel oben haben wir nun mehrere, ich nenne es mal netterweise Themen (nicht Probleme), die hier zusammentreffen.

a) (kleine) Kinder (die meistens schon genügend fordern und gefordert werden möchten und Aufmerksamkeit brauchen)
b) Frau hat alleine Kind/er, Haushalt, evtl. noch Arbeit und Hund zu organisieren und
c) die Wahl der Hunderasse.

Es gibt natürlich auch immer Ausnahmen – toll, dass es sie gibt. Doch wir sehen leider täglich das Resultat von Überschätzung und Naivität und die menschliche Verzweiflung, die immer auf dem Rücken der Hunde ausgetragen wird.

Der Labrador heute – Distanzlosigkeit gepaart mit Körpersprachen-Legasthenie und Grobmotorik – hast du dir das schon immer gewünscht?

Meist ist unsere „Diagnose“ beim Erstgespräch: distanzloser, schlecht sozialisierter, unerzogener Labrador. Die ersten Wochen wurden vergeigt und nun soll sich alles sofort ändern, denn das Chaos ist ja kein Dauer-Zustand für die Familie.

Dem Labrador in dem Fall fehlt nicht nur das Gespür für eine gesunde Individualdistanz sondern auch die Fähigkeit geduldig zu sein und mit seinen Erregungen und auch Frustrationen klar zu kommen. (Im Übrigen kann die fehlende Individualdistanz bei der Begrüßung mit anderen Hunden mal so richtig problematisch werden. Wer ungebremst von vorne ritualisiert in andere Hunde reinknallt, muss mit einer Zurechtweisung rechnen, die zur Not auch mit den Zähnen durchgesetzt wird. Beißereien sind oft vorprogrammiert.)

Ein toller Beitrag von Udo Ganslosser und Sophie Strothbeck:

Der Labrador

2. Ich “rette” einen Tierschutzhund und erwarte sofortige und ewige Dankbarkeit

Ja, das Thema mit den Auslands-/Tierschutzhunden… Es gibt viele Menschen und Organisationen, die in dieser „Welt“ großartige Arbeit verrichten und man kann auch nicht alle über einen Kamm scheren, doch Auslands-/Tierschutzhunde sind meist aufgrund ihrer gemachten Erfahrungen und ihrer meist verschwiegenen oder nicht wissenden Vergangenheit ein großes Überraschungspaket, meist mit wirklich „netten“ Special Effekts. 

Wer meint, dass diese Hunde den neuen Besitzern Dankbarkeit zeigen, weil sie „gerettet“ wurden, der befindet sich auf dem Holzweg. Natürlich streite ich es nicht ab, dass es viele viele arme Hunde gibt, die vielleicht ohne den Import nach Deutschland sterben würden. Das ist tragisch – keine Frage!

Doch tut man Hunden, die keine Menschen gewöhnt sind, schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, gelernt haben alleine zu überleben (auch mit Töten) und/oder Panik in engen Räumen haben einen Gefallen, sie in eine Bude mit Menschen zu stecken? Voller neuer Regeln und einem eingeschränkten Leben mit meist ahnungslosen Hundehaltern?

Wir erleben jeden Tag Auslands- und Tierschutzhunde, die die vielfältigsten Themen aufweisen. Dazu völlig überforderte Menschen, die oft wenig Verständnis für die individuellen Eigenschaften der Tiere haben.

Wir können an jedem Verhalten bis zu einem bestimmten Punkt arbeiten! Doch können wir weder die Präge- und Sozialisierungsphase nachholen noch die Vergangenheit und Erlebnisse ungeschehen machen!

Und wenn dann noch ein Tierschutzverein/Organisation hinten dranhängt, die

a) Kampfhund- oder Herdenschutzhund-Mixe vermitteln und entweder keine Ahnung von Rassekunde haben oder bewusst die neuen Menschen in ihr Unheil rennen lassen oder

b) die Kastration bereits in frühen Lebensmonaten vollzogen haben oder

c) vertraglich festhalten, dass das Tier kastriert werden muss und viele das einfach glauben, obwohl es nicht rechtens ist oder

d) keinen Kaufvertrag, sondern einen Verwahrungsvertrag oder Übernahmevertrag (Hund gehört der Organisation, du bist nur dem neuen „Besitzer“ aber nicht Eigentümer) unterjubeln,

dann ist das Chaos perfekt.

Aber da es mir nicht nur um den Labrador oder um Tierschutzhunde geht, sondern generell um das Ding: „Ich kaufe mir mal eben einen Hund…“ lasse ich das jetzt einfach mal so stehen….

Besser wie jeder Spielfilm

Es gibt viele Aussagen, die wir regelmäßig hören und uns manchmal an unsere Grenzen bringen, wirklich Verständnis zeigen zu können.

Wir sehen natürlich auch die Individualität des jeweiligen Menschen. Meist erkennen wir schnell dessen Lebensstrategien und dass jeder Mensch seine eigene Wahrheit und auch seine eigene Realität hat und trotzdem ist es erschreckend wie blindlings manche in ihr Unglück rennen. Ohne Reflektion, ohne Beratung eines Unabhängigen und ohne sich mal intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

„Aber in seiner Beschreibung von Tierschutzverein XY stand drinnen, dass er verträglich mit allen Tieren und Kindern ist… Aber er jagt unsere Katzen und knurrt unsere Kinder an …“

Ja, das kommt vor. Sogar ziemlich oft kommt es vor, dass die Beschreibungen der Hunde sich mega anhören… und was dann zuhause ankommt ist oft das Gegenteil von der Beschreibung. Das liegt entweder daran, dass der Vermittler mit Absicht lügt (um das Tier schneller los zu werden) oder zu wenig Erfahrungswerte gesammelt werden konnten oder das Tier so stark traumatisiert/überfordert in seiner neuen Welt ist, dass es zu solchen Übersprungs- und Überforderungsverhalten kommt.

„Ich habe 400 Euro bei der Übergabe bezahlt und nur 24 Stunden später habe ich weitere hunderte von Euro beim Tierarzt gelassen, weil mein Hund Durchfall hat…“

Ja, auch das kommt vor. Sogar ziemlich oft kommt das vor, dass Tiere die legal oder auch oft illegal importiert wurden an Krankheiten leiden. Hier gilt: Augen auf beim Hundekauf! (Gilt auch für die beliebten Ebay-Kleinanzeigen, wovon wir dringend abraten!)

Natürlich kann jeder Hund mal krank werden, doch falle ich auf einen Hundehändler rein oder auf eine Tierschutz-Organisation, die nur das schnelle Geld machen wollen, bekomme ich mit fast 100 % Sicherheit einen kranken Hund!

Wir würden uns wünschen, dass KEINE Hunde mehr über Ebay-Kleinanzeigen und ähnliches verkauft werden dürfen! Solange hier die Nachfrage nach günstigen Hunden so extrem ist, wird sich an der ganzen Maschinerie nichts ändern.

Wir wünschen uns zusätzlich, dass jede Tierschutzorganisation KLUG und MIT VERSTAND individuell entscheidet, was mit welchem Hund passiert. Für die meisten Hunde wäre es besser, sie würden in dem Land wo sie herkommen, weiter versorgt, gefüttert und betreut anstatt sie nach Deutschland zu importieren!

Und auch hier gibt es viele “schwarze Schafe”, die die Welpen im Ausland “produzieren” um noch mehr Geld mit dem Import nach Deutschland zu machen. Hier gilt: Augen auf beim Hundekauf – Augen auf bei der Wahl der Tierschutzorganisation!

“Nein, 264 Euro Hundeschule für 6 Einzelstunden kann ich mir nicht leisten.”

Ja, und auch das kommt vor. Sogar ziemlich oft kommt das vor, dass wir angerufen werden, weil man dringend Hilfe benötigt, aber so viel Geld ist nicht übrig.

Nun gibt es verschiedene Lösungsansätze der Hundehalter:

  • Die einen fangen zu sparen an und melden sich ziemlich zügig wieder und wir starten gemeinsam durch.
  • Die anderen “gönnen” sich zwei Einzelstunden und meinen damit ist es getan, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist… bestehen die Probleme weiterhin, sind wir natürlich die Schuldigen …
  • Manche anderen gehen in einen Hundeverein, denn das ist ja viel günstiger. Ja warum ist es günstiger? Bekommt ihr dort vor Ort zuhause eine individuelle und professionelle Betreuung für eure Themen? Machen Hundevereine das ganze gewerblich und leben davon? NEIN! Wir leben davon und nur weil wir Hunde mögen und auch gerne helfen, müssen wir auch überleben. Wir müssen genauso wie alle anderen auch Steuern, verschiedenste Versicherungen, stetige Fortbildungen, Auto, Sprit, unsere Wohnung und auch unser Essen bezahlen.
  • Und zu guter Letzt gibt es auch den Weg zurück. Wir haben viele Kunden, denen die Unterstützung von Hundevereinen nicht gereicht hat und sich dann wieder bei uns melden. Doch da bis dahin meist ziemlich viel Zeit ins Land vergangen ist, wird es teurer als z. B. die anfangs angedachten 264 Euro. Denn sind Verhaltensweisen mal richtig schön etabliert, dauert es natürlich länger um diese wieder auszubügeln.

“Ich muss tatsächlich echt jeden Tag mehrmals mit meinem Hund was tun? Ja, aber das schaffe ich zeitlich nicht.”

Ja, und das kommt vor. Sogar ziemlich oft kommt das vor. Und das ist das Traurige an der ganzen Geschichte. Denn hier stellen wir nur eine Frage: Möchte der Mensch etwas verändern? Ja? Dann muss er Zeit einplanen. Möchte er nichts verändern, dann läuft alles so weiter wie bisher…

„Ich habe einen Hund gerettet und der ist jetzt nicht dankbar“.

Ja, und das kommt ebenfalls vor. Sogar ziemlich oft kommt das vor. Warum sollte er dankbar sein? Weißt du, ob er überhaupt gerettet werden wollte? Jeder Hund ist ein Individuum mit Gefühlen, Erfahrungen, Charaktereigenschaften und zu guter Letzt einer Genetik. Hat dieser Hund im Ausland gelernt selbstständig sein zu müssen (und ich rede hier nicht nur von Straßenhunden), warum sollte er das plötzlich aufhören?

„Der Züchter hat uns gar nichts von territorialem oder jagdlich ambitionierten oder … Verhalten erzählt!“

Ja, das kommt auch vor. Sogar ziemlich oft kommt das vor. Die meisten Züchter/Vermittler wollen ihre Hunde verkaufen. Und es gibt Züchter, denen ist es völlig egal, wer seine Tiere kauft, weil er nur schnell Geld machen möchte. Ein guter Züchter erzählt euch in einem langen Gespräch nicht nur die Vorteile dieser Rasse, er wird euch auch stark auf die „Nachteile“ = Genetik dieser Rasse hinweisen. Manche werden euch im Gespräch auch sagen, dass diese Rasse nicht die Richtige ist – aber ganz ehrlich, das erwarte ich von einem guten Züchter oder Vermittler. Es kann auch gut der Fall sein, dass bereits eine Warteliste besteht und ihr erst in 2 Jahren eine neue Chance erhaltet… Und dann? Was macht ihr nun? Hoffentlich nicht auf irgendwelchen Portalen googlen und euch dort diese Rasse kaufen.

„Aber der sah auf dem Foto so süß aus und jetzt haben wir nur Probleme …“

Ja das kommt vor. Sogar ziemlich oft kommt das vor. Einen Hund nach dem Aussehen auszusuchen ist eine meist fatale Entscheidung. Das wäre, als wenn ich mir meinen zukünftigen Partner auf einem Foto aus dem Internet aussuche und ihn heirate …

Sich einen Hund anzuschaffen, ist nicht wie sich einen Pullover oder Schuhe zu kaufen, die ich notfalls umtausche, wenn sie nicht passen. Der Hund trifft nicht die Entscheidung, ob er euch als neuen Besitzer haben möchte. Ihr trefft diese Entscheidung und daher ist es die Pflicht, sich davor ausgiebig damit zu beschäftigen ob ich im besten Fall 10-15 Jahre mit diesem Hund durch dick und dünn gehen möchte.

Im zweiten Teil wirst du herausfinden, zu welchem Typ “Ich kaufe mir einen Hund” du gehörst und wie du es richtig machen könntest.

Sei gespannt, mehr erfährst du bald … Ich freue mich darauf, wenn du auch dann wieder mit dabei bist.

6 Kommentare

  • Hundebloghaus gepostet 22. März 2019 13:45

    Ein sehr, sehr guter Text…als Leseempfehlung unbedingt zu empfehlen 👍.
    Ich hoffe er wird viele Kaufinteressenten erreichen, die bereit sind, Beratung auch anzunehmen.
    Da hapert es ja leider oft, der Mensch handelt zu stark nach eigenen Interessen…und das geht nicht selten zu Lasten unserer geliebten Hunde.
    LG Daniela

    • saskiakatharina gepostet 22. März 2019 13:49

      Liebe Daniela. Vielen Dank für dein Feedback! Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn du dieses tolle Feedback auch auf der Facebook-Seite hinterlassen würdest und du darfst es natürlich auch teilen. Wir hoffen sehr, dass in Zukunft mehr Beratungen vor der Anschaffung gemacht werden.

  • Martina Sebastian gepostet 23. März 2019 18:31

    Kann ich nur bestätigen, wir haben jetzt den 4. Hund und zu ersten Mal einen mit „Vorgeschichte“ alles davor hatten wir als Welpen. Nachdem der Cocker (unser 3. Cocker und 2. Rüde) am Anfang völlig verängstigt war, wurde er plötzlich aggressiv meinem Mann gegenüber, so dass wir eine Hundetrainerin zu Rate zogen. Der Hund kostet Zeit, Mühe und Nerven aber es zeigen sich Erfolge. Er kannte keine Kommandos, war weitestgehend nebenher mitgelaufen mit den anderen Hunden der Familie, kommt dementsprechend mit anderen Hunden gut klar. Ein Angstschnapper mit dem ich Entspannung übe und dem ich Ruhezeiten verordnen muss. Seit dem geht es besser und er überdreht nicht mehr, ist auch aufmerksamer. Ich kann nur empfehlen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, sonst wird alles noch schlimmer. Der Hund war auch über eBay aber notgedrungen, wegen Scheidung und Abschaffung aller Tiere. Er ist gesund und hat alle Impfungen erhalten, da hatten wir Glück.

    • saskiakatharina gepostet 23. März 2019 23:32

      Hallo Martina. Danke für deine Worte. Viele stellen es sich einfach vor, was es meist aber nicht ist und sind dann schnell überfordert und tun aber nichts, wenn was schief läuft. Und viele Hunde landen dann im Tierheim. Ich bin für das Tier, was ich mir anschaffe, verantwortlich – von A bis Z. Und ich würde mir wünschen das immer mehr Menschen vor der Anschaffung sich eine Beratung eingestehen können… was ist daran verwerflich? Oder was ist so schlimm daran, eine Hundeschule zu besuchen?? Das heißt doch nicht, dass ich zu blöd bin, es alleine hinzu bekommen :'(

      • Bettina Rosenthal-Zeisberg gepostet 28. Juli 2019 21:30

        Ja. Wie beschrieben erlebe ich es oft, aber zum Glück nicht immer. Die überwiegende Zahl, der mir persönlich bekannten Hundeleute handelt sehr verantwortungsvoll. Hoffentlich keine Ausnahme.
        Ich halte das Thema ‘Kosten’ neben der Erziehung für wesentlich.
        Ich habe in meinen 7 Jahre alten Labrador bereits locker den Anschaffungspreis eines Kleinwagens investiert.
        Er ist mir jeden Cent wert. Ich habe seinerzeit aus Unwissenheit keine Krankenversicherung abgeschlossen. Das Thema wird aus meiner Sicht viel zu selten auf den Tisch gebracht.
        Ich frage mich immer wieder, was Tiere erleben/erleiden, wenn das Geld nicht da ist oder doch lieber in den nächsten Urlaub etc. investiert wird.

        • saskiakatharina gepostet 30. Juli 2019 12:05

          Danke für deine Rückmeldung. Wir erleben genau diese Punkte leider fast täglich und deswegen ist auch dieser Blog entstanden.

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